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Frank
Dombrowski ist Beamter. Genauer gesagt Polizeibeamter. Während
in seiner Kindheit die Altersgenossen davon träumten Astronaut,
Pilot oder Lokführer zu werden, stand Franks Berufswunsch fest –
Polizist. Bis dahin war es aber ein langer Weg.
Im März
1959 geboren, lebte er mit seinen Eltern bis 1972 in der
Lenaustr. Dann erfolgte ein Umzug, aber nicht sehr weit weg,
sondern „nur um die Ecke“ in die Niedernhofstr. Einige Jahre
später dann eine Ecke weiter in die Ruhreckstr.
Bis 1973
besuchte er die Albert-Schweitzer-Schule (heute
Gebrüder-Grimm-Schule) und war in den Eckeseyer Sportvereinen
TuRa und E02 aktiv. (spielte z.B. mit unserem Bezirksvorsteher
Heinz-Dieter Kohaupt Handball).
Nach der
Schule begann er bei der Firma Isserstedt eine Lehre zum Groß-
und Einzelhandelkaufmann (aber nur weil er noch zu jung für den
Polizeidienst war). Eine Ausstellung der Polizei in den Räumen
der Industrie- und Handelskammer läutete die Wende ein. Frank
Dombrowski bewarb sich und wurde einige Zeit später zur Auswahl
eingeladen. Unter 40 Bewerbern konnte sich Herr Dombrowski
durchsetzen. Wie er selbst sagt „allen Unkenrufen zum Trotz“
denn so richtig hatten das seine Freunde und Vereinskollegen
nicht für möglich gehalten. Er hatte die Aufnahmeprüfung zur
Polizeiausbildung geschafft, trotzdem setzte er seine Lehre fort
und beendete diese mit dem Gesellenbrief.
Am 1.
Oktober 1976 begann die eigentliche Polizeikarriere. 18 Monate
Grundausbildung auf Schloss Holte-Stukenbrok als einer der
jüngsten Teilnehmer. Anschließend weiterführende Ausbildung in
Bork.
Nach der
Ausbildung folgte echter Polizeidienst in Wuppertal und schon
nach einem halben Jahr durch einen glücklichen Umstand
Versetzung nach Hagen. 13 Jahre Beamter im Schutzbereich Nord (Hoheleye)
mit anschließender 12jähriger Arbeit in der Leitstelle. Die
stressigste Zeit. Damals noch ohne Computer und teilweise nur
zwei Beamte, die die Einsätze koordinieren. Heute unvorstellbar.
Durch
etliche Seminare und Castings (auch bei der Polizei heißt das
so. Allerdings finden sie ohne Dieter Bohlen statt)
qualifizierte sich Frank ständig weiter. Verkehrserziehung war
und ist einer seiner Schwerpunkte.
2005 hatte
der XXL-Polizist sein Ziel erreicht: Bezirksbeamter! Und das
auch noch in seinem Wunschbezirk Hagen-Boele. Hier sieht er sich
als Bindeglied zwischen Bürger und Polizei. Dass Herr Dombrowski
gleichermaßen beliebt wie bekannt in seinem Bezirk ist, wussten
wir. Wir wollten aber gern von ihm wissen wie viel Prozent der
Bürger er kennt. Lachend sagt er, dass auf seinen Streifengängen
seine Arme ständig in Bewegung seien – wegen des pausenlosen
Grüßens. Eine lustige Anekdote am Rand. Frank stand an der
Schwerter Str. und machte eine Sichtkontrolle (Auffälligkeiten
an den Fahrzeugen, Insassen angeschnallt etc.). Mehrere Fahrer
hielten unaufgefordert an und boten an ihn mitzunehmen.
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