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Zum 7. mal
Seegeflüster
3.000 Besucher verfolgten am Freitag die
Auftritte von Cassandra Steen und Gentleman. Leider überspannten
oftmals Regenschirme das Freibad am Hengsteysee und viele
Besucher hatten sich in "Plastiktüten" gehüllt.
Trotzdem konnte der Nieselregen der Stimmung keinen Abbruch tun.
Etwa 90 Minuten dauerte der
Auftritt der 30jährigen Stuttgarterin, bei dem einige Zuschauer
die "wirkliche" Soulsängerin Steen vermissten.
Für mich war es ein solider Auftritt mit angenehmer Musik.
Aber dann stimmten zunächst
einmal die Backround-Sängerinnen von Gentleman und seine Band
mit einem Solostück das Publikum ein, das nahezu durch alle
Altersklassen ging.
Dann stürmte der 37jährige Tilmann Otto alias Gentleman die
Bühne und verwandelte das Hengsteybad in eine jamaikanische
Beachparty. Nur mit dem Unterschied, dass sie unter Schirmen,
statt Palmen, stattfand.
Der gebürtige
Osnabrücker, der heute in Köln lebt, aber Jamaika seine zweite
Heimat nennt, war ständig in Bewegung und tanzte fast
ansteckend.
Als ein junges Mädchen einen Schwächeanfall erlitt und von der
Security in den Pressegraben gehoben wurde, damit es von den
Sanitätern versorgt werden konnte, kam Gentleman an den
Bühnenrand, beugte sich zu ihr herunter und tröstete es mitten
in einem Song. Eben ganz Gentleman.
09.09.2011
- p.b.
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zur Diashow
9.9.2011
zur Diashow
10.9.2011
6.000 Besucher waren es am Samstag, aber es
waren sicherlich noch viel mehr.
Die 4 Finnen von Sunrise Avenue eröffneten am Samstag den Hauptact
des Abends. Die tiefe, sonore Stimme von Samu Haber will eigentlich
gar nicht so recht zu dem Menschen passen, aber zur Musik exzellent.
Die Band zeigte, dass ihre Wurzeln eigentlich in der Rockmusik
stecken. Aber auch der kam klasse rüber. Aber logischerweise ging
das Publikum richtig bei den Charttreffern mit. Mit Hollywood Hills
wurde der Song gespielt, der zu den erfolgreichsten der letzten Zeit
zählt. Eben ein Ohrwurm
Pünktlich um 22 Uhr
betrat dann Juli die Bühne und bescherte dem Publikum ab den ersten
Takten ein geile Zeit. Eva Briegel hat eine Ausstrahlung, der
man sich nicht entziehen kann. Sie kommt absolut natürlich
daher und das beim Publikum an.
Obwohl sie über die Bühne tobte,
wie gestern Gentleman, trug das ihrer Stimme keinen Abbruch (oder
wurde da ein Band abgespielt?). Nein, natürlich nicht - beim
Seegeflüster ist alles live.
Als die Presseleute, wie immer,
nach den ersten 3 Songs den "Pressegraben" verlassen mussten, meinte
sie zu ihren -nicht nur jungen Fans "Nun ist die erste Reihe weg und
wir sind unter uns. Jetzt kann es losgehen."
Ich persönlich halte das für ein
sehr gutes Verfahren, denn diejenigen, die sich bis an den
Absperrzaun durchgekämpft haben, sehen kaum noch etwas, wenn vor
ihnen 20-30 Fotografen um die besten Plätze kämpfen.
Mein Resümee, das 7. Seegeflüster
wurde von Juli und Gentleman dominiert.
10.09.2011 - p.b.
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